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Marktbericht Dezember 2020

Für nicht angemeldete Nutzer steht als Leseprobe ein Teil des ersten Kapitels zur Verfügung. Sollten Sie Interesse an unseren kompletten Marktberichten haben, kontaktieren Sie uns bitte unter marktforschung@heinze.de.

Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Internationale Viruskonjunktur

Stand des Infektionsgeschehens

Seit dem letzten Marktbericht vom September hat das Infek­tionsgeschehen nochmals kräftig zugenommen und die Fall­zahlen haben sich etwa verdoppelt. Gemessen an der Welt­bevölkerung sind das ca. 0,9% (zuvor: 0,4%). Etwa 1,6 Mio. Menschen sind an der Infektion gestorben. Das ent­spricht etwa einem Anteil von 2,3% (zuvor: 3,1%) der Infizierten. Damit nimmt der Anteil der Todesfälle weiter ab. Im Herbst nahmen die Neuinfektionen vor allem in Europa zu. Scharfe Lockdown-Maßnahmen in betroffenen Ländern wie z.B. in Frankreich und Spanien haben die Kurve der Neuinfektionen nach unten drücken können. So wie im Corona-Hotspot Bautzen/Sachsen, mit einer großen Zahl an Corona-Leugnern, die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen bei über 400 Neuinfek­tionen pro 100.000 Einwohner liegt, überschritten die USA - nach "Thanksgiving" - die Marke von 200.000 Neuin­fektionen pro Tag deutlich, während der Noch-Präsident eine masken­freie Weihnachtsfeier im Weißen Haus plant. Man wundert sich manchmal darüber, wie die weltpolitischen Parallelen zwischen Klein und Groß verlaufen. Die südlichen Erdregio­nen (Sommer) zeigen derzeit eine deutlich geringere Infektionsintensität als die nördlichen Regionen im Winter.

Weitere Aussichten

Es sieht danach aus, dass die europäischen Länder ent­schlossen sind das Infektionsgeschehen einzudämmen. Das Risiko für Rückschläge wird bis zum Frühjahr hoch bleiben, auch wenn mit den ersten Impfkampagnen bereits zum Jah­reswechsel begonnen wird. Wenn mit dem aufkommenden Sommer die Ansteckungsgefahr sinkt und die Impfintensität zunehmend die Bevölkerung durchdringt, dürfte das Infektionsgeschehen deutlich zurückgehen. Die Einschränkungen könnten sich auf Hygienemaßnahmen reduzieren, auch wenn diese deutlich höher bleiben werden als vor Corona. Die Jah­reszeiten sind auf der Südhalbkugel nicht so ausgeprägt, doch dürfte die langsam endende Trockenzeit das Infektions­geschehen gebremst haben. Die Impfintensität wird in ärme­ren Ländern langsamer voranschreiten als in reicheren Ländern. Weltweit wird das Infektionsgeschehen 2021 eine Herausforderung bleiben, aber deutlich abnehmen.

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