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Marktbericht Juli 2020

Für nicht angemeldete Nutzer steht als Leseprobe ein Teil des ersten Kapitels zur Verfügung. Sollten Sie Interesse an unseren kompletten Marktberichten haben, kontaktieren Sie uns bitte unter marktforschung@heinze.de.

Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Internationale Viruskonjunktur

Zeitlich versetzte Viruskonjunkturen

Internationale Konjunktur lässt sich ohne Viruskonjunktur nicht schlüssig verstehen. Die Welt hat inzwischen die Marke von zehn Millionen registrierten Infektionsfällen überschritten und eine halbe Million Todesfälle von COVID-19 wurden registriert. Allein in den letzten zwei Monaten wurden sechs Millionen Infek­tionsfälle gemeldet. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schutzaus­rüstungen, Testmaßnahmen, Laborkapazitäten, Kontaktidentifi­zierungen und Zwischenerfolge der Wissenschaft zu Behand­lungsmethoden und Impfstoffen. In dieser 1. Welle befindet sich die weltweite Viruskonjunktur voraussichtlich auf dem Höhe­punkt. Das Virus befällt die Erdregionen unterschiedlich. Wäh­rend Europa die Infektionen zunehmend in den Griff bekommt, weist Amerika noch erhebliche Zuwächse aus. Diese sind auch Zeichen des Missmanagements in den USA und in Brasilien. China und Deutschland schienen das Virus schon so gut wie besiegt zu haben. Was haben Peking und Gütersloh gemein­sam? Mit endlosen Fleischbänken auf gut gekühlter Virustempe­ratur bieten sie Gourmetkost a la Corona. Die neuen Ausbrüche in Pekings Fleischmärkten und den Gütersloher Fleischfabriken zeigen, dass die Gefahr für die Weltwirtschaft nicht gebannt ist.

Von „unaufhaltsamer Globalisierung“ in den Shutdown

Es liegen nur Monate zwischen einer Welt unaufhaltsamer Globalisierung und Effizienzsteigerung, also der Ausweitung von immer mehr Möglichkeiten und der plötzlichen Wahrnehmung äußerer Bedrohung und dem Zwang sich an diese anzupassen, mithin einer Welt, in der alles auf Resilienz ausgerichtet ist. Das wird Wachstum kosten. Somit sind die positiven Erwartungen für 2021 nicht nur in Bezug auf eine 2. Welle unsicher, sondern auch in Bezug auf die Kosten der strukturellen Umstellung.

Zeitalter der Winzlinge

Ende Mai erregte das Auslaufen von 21.000 Tonnen Diesel in der sibirischen Tundra Aufsehen. Die tauenden Permafrostbö­den könnten für noch größere Probleme als gebrochene Tanks sorgen. Experten gehen davon aus, dass in den seit Jahrhun­derten gefrorenen Böden längst ausgerottete Krankheitserreger lauern. Ein neuer Fall von Milzbrand in Sibirien schreckte die Fachwelt auf. Zudem überleben Überträger wie Mücken und Zecken die milden Winter mit stets größeren Populationen, bzw. bisher unbekanntere Insekten breiten sich ungehinderter aus. Das stellt unser biologisches System vor ständig neue Heraus­forderungen. Auch mit einem Impfstoff gegen COVID-19 wird es nicht vorbei sein.

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