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Verbraucherpreise 2018: +1,9% gegenüber dem Vorjahr

Im Dezember 2018 schwächte sich die Inflationsrate deutlich ab

Verbraucherpreisindex, Dezember 2018

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+1,7% zum Vorjahresmonat

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+0,1% zum Vormonat

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Dezember 2018

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+1,7% zum Vorjahresmonat

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+0,3% zum Vormonat

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2018 um 1,9% gegenüber 2017. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate 2018 damit etwas höher als im Vorjahr (2017: +1,8%). Im Dezember 2018 hat sich die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - gegenüber den Vormonaten deutlich abgeschwächt und erreichte einen Wert von 1,7%.

Für den Anstieg der Jahresteuerungsrate 2018 waren maßgeblich die Energiepreise verantwortlich: Energieprodukte verteuerten sich 2018 gegenüber 2017 um 4,9% und damit stärker als ein Jahr zuvor (+3,1%). Am stärksten erhöhten sich 2018 die Preise für leichtes Heizöl (+21,7%), auch Kraftstoffe verteuerten sich spürbar (+7,8%). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2018 bei +1,6% gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2018 mit +2,5% gegenüber 2017 deutlich, aber schwächer als die Energiepreise. Die Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln 2018 betrafen alle Gütergruppen, insbesondere verteuerten sich Speisefette und Speiseöle (+7,4%) sowie Molkereiprodukte und Eier (+5,3%).

Waren insgesamt verteuerten sich 2018 gegenüber 2017 um 2,2%. Neben den Preisanstiegen bei Energie und Nahrungsmitteln erhöhten sich auch die Preise für Tabakwaren (+3,8%) und für alkoholische Getränke (+2,7%) deutlich. Im Vergleich zu den Waren entwickelten sich die Preise für Dienstleistungen insgesamt mit +1,5% etwas schwächer. Bedeutsam für die Preiserhöhung bei Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+1,6%). Weiteren Preiserhöhungen, unter anderem bei der Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,0%) sowie Verpflegungsdienstleistungen in Restaurants, Cafés und Straßenverkauf (+2,1%) standen einige Preisrückgänge beispielsweise bei Flugtickets (-2,5%) und Telekommunikationsdienstleistungen (-0,7%) gegenüber.

Veränderung im Dezember 2018 gegenüber Dezember 2017

Die Verbraucherpreise insgesamt lagen im Dezember 2018 um 1,7% höher als im Dezember 2017. Damit hat sich die Inflationsrate am Ende des Jahres deutlich abgeschwächt (November 2018: +2,3%).

Maßgeblich verantwortlich für die im Vergleich zu den Vormonaten geringere Inflationsrate war die Preisentwicklung bei Energieprodukten. Die Energiepreise lagen im Dezember 2018 um 4,8% höher als im Dezember 2017 (November 2018: +9,3%). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Dezember 2018 bei 1,4% gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Dezember 2017 bis Dezember 2018 um 1,0%. Erheblich teurer binnen Jahresfrist war Gemüse (+8,1%). Hingegen gingen im gleichen Zeitraum die Preise für Obst deutlich zurück (-5,1%).

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0%, maßgeblich bestimmt durch den Preisanstieg bei Energie. Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,5%. Neben der Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,5%) verteuerte sich zum Beispiel die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+2,6%) noch etwas stärker. Hingegen waren insbesondere Bildungsdienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-12,0%) günstiger, bedingt durch den Wegfall der Kinderbetreuungskosten in einigen Bundesländern.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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