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Was fehlt den Websites von Bauprodukt-Herstellern?

Die Heinze Marktforschung hat insgesamt 233 Websites von Bauproduktherstellern analysiert, die sich bei Heinze in den Jahren 2012 bis 2017 am Architects´ Darling im Bereich "Beste Website" beteiligt haben. Begutachtet wurden die Websites durch eine hochkarätig besetzte Jury mit den führenden Architekten Deutschlands wie z.B. Amandus Sattler, Stefan Behnisch oder Jürgen Steffens.

Insgesamt hochzufrieden zeigten sich die Architekten mit dem Informationsgehalt der Websites. Es mangelt selten an breiten und tiefen Artikelinformationen. Das Produktportfolio der Hersteller wird in der Regel sehr ausführlich dargestellt und auch gut bebildert. Die Websites sind darüber hinaus übersichtlich gestaltet und die Navigation bzw. die Usability waren aus Sicht der Architekten meist ohne Fehl und Tadel.


Der "erste Eindruck" entscheidet

Im Rahmen der Analyse stellte sich heraus, dass gerade der "erste Eindruck" beim Öffnen der Website extrem wichtig ist für den Gesamteindruck, den die Website beim Betrachter hinterlässt. Oder anders formuliert: Die Entscheidung, ob eine Website auf das Interesse des Architekten stößt, fällt schon in den ersten Sekunden. Dieses Ziel erreichen die Websites in der Regel sehr gut. Wollen Hersteller die Gruppe der Architekten und Planer jedoch zum längeren Verweilen auf der ihrer Website "verführen", sollten diese zwei Punkte beachten werden:

1. Ansprechende Bilder

Architekten denken in Bildern, Farben, Formen, Strukturen und in Objekten. Je besser Hersteller diesen Umstand begreifen und umsetzen, desto eher wird sich der Architekt von der Website begeistern und inspirieren lassen. Bilder gehören auch nicht in die unterste Ebene, Architekten sind so stark beschäftigt wie seit über 20 Jahren nicht mehr und halten sich dementsprechend nicht lang auf.

2. Kreative Elemente für kreative Menschen

Eng mit der Qualität der Bilder verbunden ist der sog. "Spaßfaktor". Damit sind nicht zwangsmäßig Humor oder Spiele gemeint. Wenn Hersteller es schaffen, dass der Architekt Spaß daran hat, sich durch die Internetseiten zu klicken, um nach wertvollen Informationen zu suchen, dann steigt nicht nur seine Aufmerksamkeit durch das höhere Involvement. Die aufgenommenen Eindrücke und Informationen bleiben entsprechend länger im Gedächtnis gespeichert. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Wissen beim nächsten Bedarf bzw. Objekt abgerufen wird, steigt ebenfalls. Die Website des Schweizer Herstellers Rieder Elements (www.rieder.cc) hat im letzten Jahr nicht nur in diesem Bereich die Herzen der Jury gewonnen. Rieder gewann mit Abstand den begehrten Award.

Architects Darling Awards 2018 | Interessierte können ihre Website auf den Architekten-Prüfstand stellen: Unter der Federführung der Heinze Marktforschung prüft eine 20-köpfige Architekten-Jury die eingereichten Websites der Industrie mittels eines standardisierten Fragebogens. Die teilnehmenden Hersteller erhalten im Anschluss einen ausführlichen Bericht inklusive wertvoller Anregungen. Die beste Website wird zudem im Rahmen einer Gala-Veranstaltung ausgezeichnet. Informationen zu allen Awards erhalten Sie auf www.architectsdarling.de oder bei dem Projektleiter Thomas Wagner thomas.wagner@heinze.de.

Zum Unternehmen

Die Heinze GmbH in Celle ist seit über 55 Jahren Spezialist für Baufachinformationen. Architekten und Planer sowie private Bauherren und Modernisierer, aber auch Fachhändler erhalten in den Print- und Online-Medien fundiertes Fachwissen zu Produkten und Herstellern von Bau-, Ausstattungs- und Einrichtungslösungen. So übermittelt Heinze bedarfsgerechte Planungsdetails aus der Industrie und liefert damit wichtige Entscheidungshilfen für anstehende Bauvorhaben. Heinze ist ein Unternehmen der DOCUgroup, der europäischen Unternehmensgruppe für Baufachinformationen.

Quelle: Heinze Marktforschung, Celle im April 2018

Ein Service der Heinze GmbH

© baudatenonline.de 2018 - Aktuelles - Was fehlt den Websites von Bauprodukt-Herstellern?

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