Veröffentlicht am: 25.06.2026

Architektinnen und Architekten treffen zentrale Produktentscheidungen im modularen und seriellen Bauen

Modulares und serielles Bauen gewinnt im deutschen Hochbau weiter an Bedeutung. Doch wer entscheidet eigentlich darüber, welche Produkte in diesen Projekten eingesetzt werden?  

Eine aktuelle Studie der Heinze Marktforschung unter 100 Hochbauunternehmen zeigt: Trotz zunehmender Industrialisierung des Bauens bleiben Architektinnen, Architekten und Planende die wichtigsten Akteure bei der Produktauswahl. 

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70 Prozent der befragten Unternehmen nennen „Architekten und Planer“ als diejenigen, die bei modularen und seriellen Projekten die konkreten Produkte festlegen. Bauunternehmen folgen mit deutlichem Abstand. Modulhersteller selbst spielen bei der Produktauswahl dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Auch beim Einsatz modularer und serieller Bauweisen nehmen Planende eine Schlüsselposition ein. Sie sind die Akteure, die entsprechende Lösungen am häufigsten in Projekte einbringen. Die eigentliche Entscheidung für oder gegen eine modulare Bauweise wird anschließend meist gemeinsam mit Bauherren und Investoren getroffen.

„In der öffentlichen Diskussion wird modulares Bauen häufig vor allem mit Vorfertigung, Produktion und Logistik verbunden. Unsere Ergebnisse zeigen jedoch, dass die entscheidenden Weichen weiterhin sehr früh im Planungsprozess gestellt werden“, erklärt Thomas Wagner von der Heinze Marktforschung.

Die Studie untersucht darüber hinaus, in welchen Gebäudesegmenten modulare und serielle Bauweisen heute eingesetzt werden, welche Materialien dominieren, wie sich Ausschreibungs- und Vergabemodelle verändern und welche Wachstumspotenziale die Branche für die kommenden Jahre erwartet.

Neben den Gesamtergebnissen enthält die Untersuchung zahlreiche Detail- und Kreuzauswertungen nach Regionen, Wohnungs- und Nichtwohnbau sowie weiteren Strukturmerkmalen der befragten Unternehmen. 

Die Studie im Überblick 

  • 100 telefonische Interviews mit Hochbauunternehmen in Deutschland
  • Fokus auf modulares und serielles Bauen
  • Analyse von Marktverbreitung, Materialeinsatz, Entscheidungswegen und Ausschreibungsverhalten
  • Umfangreiche regionale und strukturelle Kreuzauswertungen
  • Speziell relevant für Hersteller von Bauprodukten, Baustoffhandel

Bezug der Studie 
Die Studie „Modulares und Serielles Bauen im Hochbau 2026“ ist zum Preis von 500 Euro zzgl. MwSt. erhältlich. 

Weitere Informationen, Fragen zur Studie oder Bestellungen: 

Frau Kornelia Schlumbohm 
Telefon: 05141 50-131 
E-Mail: kornelia.schlumbohm@heinze.de 

 

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