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Glossar

Das Glossar liefert Ihnen kurze Definitionen und Erläuterungen zu vielen Begriffen aus dem Bereich der Baumarktforschung.

Anstaltsgebäude

Nichtwohngebäude, in denen ausschließlich oder überwiegend Personen untergebracht sind und die mit Einrichtungen für eine zentrale Haushaltsführung ausgestattet sind.

Zu den Anstaltsgebäuden zählen z.B. Krankenhäuser und Kliniken, Wohn-, Erholungs- und Ferienheime, Lager und Justizvollzugsanstalten.

Zum Anstaltskomplex gehörende freistehende Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude werden entsprechend ihrer Verwendung eingeordnet: die Verwaltungsgebäude z.B. bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden, die Werkstattgebäude bei den gewerblichen Betriebsgebäuden, das Haus des Hausmeisters bei den Wohngebäuden. Gebäude, die überwiegend über abgeschlossene Wohnungen verfügen, z.B. Schwesternwohnheime oder entsprechende Altenwohnheime, zählen nicht zu den Anstalts-, sondern zu den Wohngebäuden.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote beziffert den Anteil der bei der Bundesanstalt für Arbeit gemeldeten Arbeitslosen an den Erwerbspersonen, die sich wiederum aus Erwerbstätigen und Arbeitslosen zusammensetzen.

Arbeitslos sind Personen, die sich als Arbeit Suchende beim Arbeitsamt gemeldet haben, eine Beschäftigung von mindestens 19 Stunden für mehr als drei Monate suchen, für eine Arbeitsaufnahme sofort zur Verfügung stehen, nicht arbeitsunfähig erkrankt sind und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Erwerbspersonen sind alle Personen mit Wohnsitz im Bundesgebiet (Inländerkonzept), die eine unmittelbar oder mittelbar auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben oder suchen.

Armutsgefährdungsquote

Die Armutsgefährdungsquote ist ein Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut und wird - entsprechend dem EU-Standard - definiert als der Anteil der Personen, deren Äquivalenzeinkommen weniger als 60 Prozent des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung (in Privathaushalten) beträgt. Grundlage der Berechnungen ist die Armutsgefährudngsschwelle des Bundes. Diese wird anhand des mittleren Einkommens (Median) im gesamten Bundesgebiet errechnet. Mit dieser Berechnung werden Unterschiede im Einkommensniveau zwischen den Bundesländern nicht beachtet. Den Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder liegt damit jedoch eine einheitliche Armutsgefährdungsschwelle zugrunde.

Auftragsbestand

Wert (ohne Umsatzsteuer) aller akzeptierten, noch nicht ausgeführten Aufträge für Bauleistungen am Ende des Berichtsvierteljahres. Bei der Ermittlung des Auftragsbestandes wird vom Auftragswert bereits im Bau befindlicher Projekte der Teil abgesetzt, der produktionstechnisch schon fertig gestellt ist (ohne Berücksichtigung der Abnahme oder Abrechnung).

Auftragseingang

Wert (ohne Umsatzsteuer) aller im Berichtsmonat vom Betrieb fest akzeptierten Aufträge für Bauleistungen. Um Doppelzählungen zu vermeiden, wird der Auftragseingang nur vom ausführenden Betrieb gemeldet. Die Auftragseingangsstatistik erfasst nur die meldepflichtigen Betriebe (Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten)

Ausbauarbeiten

Folgende in der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) erfasste Bauarbeiten:
Klempnerarbeiten, Fliesen- und Plattenarbeiten, Estricharbeiten, Asphaltbelagarbeiten, Tischlerarbeiten, Parkettarbeiten, Rollladenarbeiten, Metallbauarbeiten, Schlosserarbeiten, Verglasungsarbeiten, Anstricharbeiten, Bodenbelagarbeiten, Tapezierarbeiten, Lüftungstechnische Anlagen, Heizungs- und Brauchwassererwärmungsanlagen, Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsarbeiten innerhalb von Gebäuden, Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden, Blitzschutzanlagen und Förderanlagen (nicht in der VOB erfasst).

Ausrüstungsinvestitionen

Zu den Ausrüstungsinvestitionen zählen Maschinen und Geräte (einschließlich militärische Waffensysteme), Betriebs- und Geschäftsausstattungen und Fahrzeuge. Nicht dazu rechnen feste Bestandteile von Bauwerken, wie Aufzüge, Heizanlagen, Rohrleitungen und ähnliches, wohl aber fest montierte Maschinen oder Komponenten komplexer Fabrikationsanlagen.

Ein Service der Heinze GmbH

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